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Akupunktur

Die Akupunktur ist ein Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Die Grundlage ist die Kenntnis der Funktionen und Regulationssysteme der Organe nach TCM.

Hintergrund
Die Akupunktur ist ein Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Die Grundlage ist die Kenntnis der Funktionen und Regulationssysteme der Organe nach TCM. Diese Mechanismen können über Akupunkturpunkte beeinflusst werden. Bei Erwachsenen erfolgt dies meist mit feinen Nadeln. Beim Setzen der Nadel spürt man einen geringen Schmerz der rasch wieder verfliegt. Bei Kindern können die Punkte mit einem völlig schmerzlosen Laserstrahl behandelt werden.
Es sind insgesamt mehr als 300 Akupunkturpunkte bekannt. Diese werden 14 Meridianen zugeordnet welche netzförmig den gesamten Körper durchziehen. Biophysikalisch unterscheiden sich die Areale eines Akkupunkturpunktes von der umgebenden Haut durch veränderten elektrischen Widerstand und erhöhte Hauttemperatur. Die Unterschiede nehmen bei Funktionsstörungen weiter zu.

Ich habe erfolgreich die Akupunktur-Ausbildung der österreichischen Gesellschaft für Akupunktur absolviert.

Bei welchen Augenerkrankungen kann Akupunktur eingesetzt werden?

Trockene Augen:
Die Wirksamkeit der Akupunkturbehandlung wurde insbesondere für Patient/-innen mit trockenen Augen in verschiedenen Studien gezeigt. Durch die Behandlung kann eine Erleichterung der subjektiven Beschwerden erreicht werden und die Befeuchtung der Augen verbessert werden.

Migräne:
Auch bei Migräne mit oder ohne Aura kann eine Akupunkturbehandlung Besserung bringen.

Raucherentwöhnung:
Rauchen ist ein wichtiger Risikofaktor bei der Entstehung von altersbedingter Makuladegeneration. Aber aufhören ist schwer! Eine Akupunkturbehandlung kann eine effektive Unterstützung sein.

Altersbedingte Makuladegeneration (AMD):
Für Patienten/-innen mit trockener AMD gibt es derzeit keine schulmedizinische Therapie. Im Rahmen einer Studie konnte gezeigt werden, dass durch eine Akupunkturbehandlung eine Steigerung der Sehkraft erreicht werden kann.

Allergische Konjunktivitis:
Bei Patienten/-innen mit allergischer Konjunktivitis können die Beschwerden mit Hilfe der Akupunktur gelindert werden. Bei Kindern erfolgt die Behandlung schmerzfrei mit einem Laser.

Anwendung als Ergänzung zur Schulmedizin:
Eine Akupunkturbehandlung kann zusätzlich zur Schulmedizin bei Patient/-innen mit Glaukom, altersbedingter Makuladegeneration oder Kurzsichtigkeit eingesetzt werden.

Welche Effekte können durch Akupunktur erreicht werden?

Nach der Auffassung der TCM entstehen Krankheiten durch eine Dysbalance von Yin und Yang. Dadurch wird der Fluss von Qi, grob übersetzt mit Energie, blockiert. Durch Akupunktur kann das Fließen von Qi und damit die Funktion der Organkreisläufe wiederhergestellt werden. Subjektive Symptome oder können gebessert werden. Die Akupunktur kann jedoch keine organischen Schädigungen rückgängig machen.

Wie oft wird die Behandlung durchgeführt?

Vor der ersten Behandlung führe ich ein ausführliches Gespräch mit Ihnen um Ihren Gesundheitszustand ganzheitlich zu erfassen. Anhand dieses Gesprächs erstelle ich für Sie ein individuelles Behandlungsprogramm. Das Setzen der Akupunkturnadeln dauert nur wenige Minuten. Die Nadeln werden für 20 Minuten belassen. Diese Zeit können Sie in entspannter Atmosphäre im Sitzen oder Liegen verbringen. Ich empfehle maximal eine Behandlung pro Woche. Wie oft die Behandlung insgesamt durchgeführt wird hängt von der Beschwerdedauer ab – je länger die Beschwerden bestehen, desto öfter sollte die Akupunktur wiederholt werden.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Selten kann es durch die Behandlung zu einer sogenannten Erstverschlechterung kommen, bei der die Symptome verstärkt auftreten. Sollte dies der Fall sein berichten Sie mir bitte vor Durchführung der nächsten Behandlung davon. Nebenwirkungen durch eine Akupunkturbehandlung sind selten und selbstlimitierend. Es kann vorübergehend zu Schmerzen, Blutungen oder kleinen Blutergüssen kommen. Beim Setzen von Ohrdauernadeln kann es zu einer Entzündung kommen. Dies äußert sich durch anhaltende Rötung und Schmerzen im Bereich der Nadeln. Sollte dies bei Ihnen auftreten entfernen Sie die Nadel sofort selber und wenden Sie sich an mich.

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